Die Auswirkungen einer regelmäßigen Yogapraxis auf deinen Alltag

“Welche Auswirkungen hat es, wenn ich regelmäßig Yoga mache?” werde ich oft von Yogaschülerinnen gefragt.


Ich frage dann zurück:”Worauf kommt es dir denn an?''

Ist es dein Ziel, mehr Gelassenheit in deinen stressigen Alltag zu bringen? Willst du leistungsfähiger werden, um alle to dos mit Leichtigkeit zu erledigen? Oder möchtest du Verspannungen lösen?

Nun, all das ist möglich, sofern du geduldig und achtsam mit dir bist.





Inhaltsverzeichnis

  • Der Anfang

  • Auswirkungen auf deinen Körper

  • für deinen Geist

  • für dein persönliches Umfeld

  • Fazit



Die Herausforderung einer regelmäßigen Yogapraxis: Der Anfang


Die ersten Yogastunden sind oft eine Herausforderung und das darf auch so sein. Denn hey, du hast dich auf etwas Neues eingelassen. Alles Neue fühlt sich oft erst einmal ein wenig ruckelig und fremd an. Der Ablauf einer Stunde, die Bewegungen und Namen der Asanas, all das ist erstmal ungewohnt. Herabschauender Hund? Kobra oder Krieger 1? Wahrscheinlich musst du erstmal ganz viel schauen und versuchst, die Übungen so gut es geht nachzuahmen. Aber auch wenn du dich nach der ersten Yogastunde erstmal alles andere als geschmeidig und entspannt fühlst - bleib an einer regelmäßigen Yogapraxis dran. Es lohnt sich!


Ich kann dir hier so gut wie versprechen, schon nach der ungefähr dritten Stunde wirst du deiner Yogalehrerin ganz gut folgen können. Teilnehmerinnen, die schon lange in meine Stunden kommen, lassen sogar manchmal ihre Augen geschlossen, um sich besser auf sich zu konzentrieren und ganz bei sich zu bleiben.


Was sich für dich bei einer regelmäßigen Praxis verändern wird, ist folgendes:




Auswirkung Nr. 1 bei einer regelmäßigen Yogapraxis: ein starker und geschmeidiger Körper


Wenn du wöchentlich mindestens ein Mal in die Yogastunde kommst, wirst du schnell merken, dass dein Körper geschmeidiger und stärker wird. Vielleicht haben sich schon nach einigen Einheiten erste Verspannungen in deinem Körper gelöst.


Es kommt häufig vor, dass Yogaschülerinnen mir berichten, wie sehr eine ganz bestimmte Übung aus meiner Yogastunde ihnen geholfen hätte. Sie würden diese eine, bestimmte Übung jetzt regelmäßig zu Hause machen und hätten seitdem weniger oder keine Beschwerden mehr im Nacken, der Schulter oder im unteren Rücken.


Durch den Fokus auf ein bewusstes Ein- und Ausatmen, vergrößert sich dein Lungenvolumen. Außerdem wirst du deinem Körper gegenüber sehr viel feinfühliger. Im Yogaunterricht lernst du, deine Konzentration in jede Zelle deines Körpers zu bringen. So nimmst du sehr viel schneller wahr, wenn sich eine Verspannung oder Dysbalance ankündigt.

Weiterhin kannst du Yoga wunderbar zur aktiven Regeneration nutzen, wenn du sportlich aktiv bist. Nach einem Lauf oder Krafttraining, den Körper aufzudehnen und wieder Platz zu schaffen, beugt Verletzungen vor. Dein Fasziengewebe wird geschmeidig und deine Beweglichkeit verbessert sich.

Die Ausgeglichenheit, die du nach einer Yogastunde fühlst, ist der Verdienst deiner Praxis. Durch die verschiedenen Asanas, wie Vorbeugen, Rückbeugen und Drehungen machen wir nämlich genau das: wir stellen das Gleichgewicht wieder her.


Hier habe ich zwei unterschiedliche Yogasequenzen für dich. Ich empfehle dir in jeder Asana (Yogahaltung) fünf bis acht Atemzüge zu bleiben:


Yoga als aktive Regeneration
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Auswirkung Nr. 2 bei einer regelmäßigen Yogapraxis: ein ruhiger Geist


Es gibt viele unterschiedliche Wege, sich Yoga zu nähern. Der erste Anknüpfungspunkt ist bei den meisten Menschen die Asana Praxis, also die Yogaübungen. Ein wichtiger Bestandteil der Yogapraxis, die positive Auswirkungen auf dein Gehirn hat, ist aber auch die Meditation und Atemübungen.


Von außen betrachtet erscheint Meditation recht langweilig: du sitzt auf einem Kissen und denkst an nichts.


Wie soll das funktionieren? Täglich prasseln unendlich viele Bilder auf uns ein, die unser Gehirn mittlerweile gar nicht mehr verarbeiten kann. Wir sind im ständigen hustle, die to do-Liste ist schier endlos, der Mental load ist gigantisch und die Überforderung groß.

Die Lösung?

Eigentlich ganz einfach. Einige Minuten am Tag in Stille sitzen. Das Gedankenkarussell zur Ruhe kommen lassen und es ganz allein mit sich aushalten. Ganz ohne Ablenkung auf die Atmung konzentrieren und die eigene Mitte finden.

Meiner Meinung nach braucht es keine stundenlange Routine am Morgen. Viel effektiver ist es, sich mehrmals am Tag eine kleine Pause zu nehmen.

Dafür reicht es, eine Hand auf den Unterbauch zu legen, die andere auf den Brustraum und dann dreimal tief durch die Nase ein- und lang durch den Mund auszuatmen.

Du schaffst Verbindung zu dir, dein Stresslevel sinkt, die Achterbahn im Kopf hält mal kurz an.

Diese Übung einzubauen ist ein Anfang. Dein Atem ist ein sehr machtvolles Tool und das Praktische ist, dass du es immer dabei hast. Du kannst im Grunde genommen sofort loslegen.

Durch Meditation kann sich dein Nerven- und Hormonsystem regulieren, deine Konzentrationsfähigkeit steigert sich. Du bist einfach entspannt und weisst mit der Zeit, welche Atemtechniken oder Meditationen dich dabei unterstützen im Alltag entspannt zu sein und in deiner Mitte zu bleiben.





Auswirkung Nr 3 bei einer regelmäßigen Yogapraxis: Gelassenheit deinem persönlichen Umfeld gegenüber


Vielleicht passiert es sogar, dass deinem Umfeld die kleinen Veränderungen eher auffallen als dir. Das berichten mir auf jeden Fall meine Kundinnen immer wieder.


Es ist gut möglich, dass deinen Freundinnen auffällt, dass du gelassener scheinst oder dein Partner bemerkt, dass du in Stresssituationen ruhiger handelst. Meine Kundinnen geben mir ganz vielfältige Rückmeldungen:


Sie lernen Grenzen zu setzen, schlafen ruhiger und gehen mit mehr Leichtigkeit durch den Tag.

Aus meinem persönlichen Umfeld kann ich dir berichten, dass ich oft auf meine gute Laune, auf mein inneres Leuchten und mein ruhiges Auftreten angesprochen werde.

Fast ungläubig werde ich gefragt, ob ich denn auch irgendwann mal schlechte Laune hätte. Natürlich habe ich auch mal schlechte Laune.


Durch Yoga und Meditation lernst du aber, dich nicht mehr so schnell von äußeren Umständen beeinflussen und lenken zu lassen. Durch die regelmäßige Yogapraxis übst du, dir zu vertrauen. Nach einer Yogaeinheit fühlst du dich entspannt und ausgeglichen und das wirkt sich natürlich auch auf dein Umfeld aus.




Was mir noch wichtig ist:


Du siehst also, Yoga findet nicht nur ein Mal pro Woche auf deiner Matte statt. Yoga wirkt auch weit darüber hinaus und hat unzählige Vorteile für deinen Körper und deinen Geist.

In meinen Stunden ist mir gerade dieser Aspekt besonders wichtig. In Live Sessions und vorab aufgezeichneten Videos und Meditationen, lernst du, dich mit dir zu verbinden. In deinen Körper hineinzuspüren und zu lernen ihn ganz bewusst zu bewegen und zu entspannen, nimmt in meinen Stunden großen Raum ein.

Eins meiner wesentlichen Ziele ist es, deine Resilienz (deine Widerstandsfähigkeit im stressigen Alltag) durch die Yogapraxis zu stärken und deinen Geist durch die Meditationspraxis zu beruhigen.



Das solltest du dir merken, wenn du mit Yoga anfängst oder Yoga praktizierst:

  • habe Geduld, um dich mit mit dem Ablauf und den Übungen vertraut zu machen

  • nimm die Signale deines Körpers wahr und nimm dir auch während der Yogastunde eine kleine Pause, wenn du sie brauchst

  • es ist anfangs vollkommen normal, dass dir während der Meditation 1000 Sachen einfallen und dein Geist nicht vollkommen zur Ruhe kommt. Hab Geduld, es wird mit der Zeit besser. Ganz sicher!


Du möchtest Yoga einfach mal ausprobieren? Dann buche gerne hier deine Einzelstunde oder schau ganz unverbindlich in meiner Membership vorbei.


Alles Liebe.


Deine Maren

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