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Entspannte Vorweihnachtszeit - mit diesen 5 Tipps gelassen durch die Adventszeit



Nächste Woche ist der 1. Advent und wie immer rennt die Zeit. Eine entspannte Vorweihnachtszeit? Hört sich super an, aber wie gelingt es wirklich, gelassen durch die Vorweihnachtszeit zu kommen?

Meistens malen wir uns die Vorweihnachtszeit sehr idyllisch aus. Die Bilder auf Social Media tun da ihr übriges. Stundenlang backen und verzieren da Familien liebevoll die ausgestochenen Kekse, Mütter sitzen mit einem warmen Tee gemütlich am Kamin mit den Kindern und schauen einen Weihnachtsfilm und die Schwiegermutter schickt liebe Grüße per Postkarte und signalisiert, man solle sich dieses Jahr bloß nicht stressen mit Besuch oder Geschenken.


Ja, ja, als ob!


Die Realität sah jahrelang für mich so aus:


Mein Mann und ich führen aufgrund seiner Arbeit eine Wochenende-Ehe. Ich erinnere mich an ein Jahr, an dem er die Adventszeit arbeitend in Australien verbrachte und pünktlich zum 4. Advent, als alles vorbereitet war, nach Hause kam.

So lag der Großteil der Care Arbeit und des Mental Loads schon immer bei mir. Viele Jahre hat mir meine eigene Erwartungshaltung und der Druck von Außen wahninnigen Stress gemacht.

Ich übernahm für alles die Verantwortung, wollte alles unter Kontrolle halten und es durfte nicht weniger als perfekt sein.

Kekse habe ich sehr lange am liebsten ohne die Kinder gebacken. Die Variante mit dem Ausstechen endete meistens im puren Chaos. Meine Tochter kippte die rosa Glitzerstreusel sehr, sehr großzügig über die Kekse. Mein Sohn verlor nach 5 mal Ausstechen das Interesse und teilte sich den Teig mit dem Hund oder ging Playmobil spielen.

Beim Weihnachtsfilm schauen gab es oft Streit. Nun ja, die Spanne zwischen "Aschenbrödel" und "Bob der Baumeister feiert Weihnachten" ist natürlich auch recht groß

und das Schwiegermutter-Thema? Das sparen wir an dieser Stelle mal aus...



Stress Kekse backen


Gelassen durch die Adventszeit? Das erschien mir viele Jahre als vollkommen unrealistisch.

Wie gelang es mir nun also diesem Wahnsinn zu entkommen?


Hier kommen meine


5 Tipps für eine entspannte Vorweihnachtszeit


1. Raus in die Natur


Es gibt einen Ort, der mehr Magie birgt als der Weihnachtsmarkt um die Ecke und mehr Power hat als der stärkste Espresso: die Natur! Inmitten des vorweihnachtlichen Trubels, zwischen Geschenklisten und Plätzchenbackmarathons, kann ein Spaziergang im Freien wahre Wunder wirken.

Stell dir vor, du tauscht den endlosen To-Do-Listen-Wahnsinn gegen das Rascheln der Blätter unter deinen Schuhen ein. Anstatt in der endlosen Geschenkpapierauswahl zu ertrinken, atmest du frische, klare Winterluft ein. Die Vorteile, regelmäßig nach Draußen zu gehen, sind schier endlos.

Dein Stresslevel sinkt einfach sofort. Bäume sind wahre Stresskiller– sie hören geduldig zu, geben keine Ratschläge und bewahren dein Geheimnis, wenn du mal so richtig Dampf ablässt. Zweitens, es ist die perfekte Ausrede, um dem Plätzchen-Teig zu entkommen. Denn mal ehrlich, wer kann schon "Nein" sagen, wenn es darum geht, ein bisschen Frischluft zu schnappen? Nicht nur deine Lungen, sondern auch deine Seele wird es dir danken.

Drittens, die Natur hat diesen fantastischen Trick, dich in den Moment zu holen. Statt darüber nachzudenken, ob du die richtigen Geschenke hast, wirst du plötzlich von der Schönheit einer verschneiten Landschaft oder dem Anblick eines Eichhörnchens in seiner winterlichen Joggingrunde verzaubert.

Wie immer gilt: es sind die kleinen Schritte, die du täglich gehst. Anstatt dir vorzunehmen, jetzt mal eine Stunde spazieren zu gehen und danach in Stress gerätst, weil dir das zu viel Zeit wegnimmt, gehe lieber täglich raus. Da reichen dann schon 10 Minuten und hinterher hast du immer noch reichlich Zeit für die Geschenke-Liste oder den Keksteig.



Tipp gegen Stress, spazieren gehen



2. 10-Minuten Tanzplaylist


Musik und Tanz sind ein unschlagbare Stress-Killer – und das ist nicht nur meine persönliche Meinung, sondern sogar wissenschaftlich belegt!

Studien haben gezeigt, dass das Hören von Musik das Stresshormon Cortisol reduzieren kann. Und was könnte besser sein, als sich inmitten der vorweihnachtlichen Hektik einen Moment der musikalischen Magie zu gönnen? Legt eure Lieblings-Weihnachtsplaylist auf, und schon wirst du merken, wie die Melodien die to do-Liste in den Hintergrund treten lassen.

Tanzen ist nicht nur eine großartige Möglichkeit, sich zu bewegen und Kalorien zu verbrennen (ja, das zählt auch gegen die Plätzchen), sondern es setzt auch Endorphine frei, die Glückshormone schlechthin.

Schalte den Alltagsstress für einige Minuten aus, drehe die Lautsprecher auf und tanze, als ob niemand zuschaut – denn das ist der beste Weg, die festliche Stimmung zu feiern und den Stress des Alltags für einen Moment zu vergessen.

Hier kommst du zu meiner 10-Minuten Playlist in der Weihnachtsedition: https://open.spotify.com/playlist/0Wn8gN91i8MErGtrsPQ2Q0?si=bcc883651f45474e


3. Entspannungsmethode


Inmitten der vorweihnachtlichen Hektik ist es leicht, sich in der Spirale von Aufgaben und Erwartungen zu verlieren. Doch was, wenn ich dir sage, dass es eine einfache und zugleich wirksame Methode gibt, um einen Moment der Ruhe in euren Tag zu integrieren? Das Geheimnis liegt in deinem Atem – euer persönlicher Anker der Entspannung.

Das Erlernen einer Entspannungsmethode kann einen bedeutenden Unterschied in deinem Wohlbefinden machen. In diesem Trubel ist es oft schwer, den Kopf freizubekommen und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Doch es erfordert nur wenige Minuten am Tag, um den Atem als Anker zu nutzen und eine kleine Oase der Entspannung zu schaffen.

Studien haben gezeigt, dass bewusstes Atmen nicht nur die Stressreaktionen im Körper reduzieren kann, sondern auch die Konzentration verbessert und den Geist beruhigt. Du kannst das leicht in deinen Alltag integrieren, sei es während einer kurzen Pause am Schreibtisch oder vor dem Zubettgehen.

Setze dich bequem hin, schließe die Augen und lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Atme bewusst ein und aus, spürt den Fluss des Atems in deinem Körper. Wenn deine Gedanken abschweifen, bringe sie sanft, aber bestimmt zurück zum Atem. Das ist alles – keine komplizierten Techniken oder langwierigen Übungen.

Indem du dir täglich ein paar Minuten für diese einfache Atemübung nimmst, kannst du einen ruhigen Raum in deinem hektischen Tag schaffen. Lasse den Atem als Anker dienen, um mit einem klaren Kopf und einem Gefühl der Gelassenheit den Herausforderungen der Vorweihnachtszeit zu begegnen.




4. Prinzip der Akzeptanz


Inmitten der festlichen Vorbereitungen und zwischenmenschlichen Begegnungen passiert es immer wieder, dass wir uns über Dinge oder Personen ärgern, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. In solchen Momenten lohnt es sich, das Prinzip der Akzeptanz aus den Grundlagen der Achtsamkeit zu nutzen – eine kraftvolle Möglichkeit, Energie für die wirklich wichtigen Dinge zu bewahren.

Warum sollten wir unsere kostbare Energie für Dinge verschwenden, die wir nicht ändern können? Die Wahrheit ist, dass es in der Vorweihnachtszeit oft unvermeidliche Unannehmlichkeiten gibt – sei es der verpasste Zug, die unerwarteten Gäste oder der nicht ganz perfekte Festtagsschmuck.

Das Prinzip der Akzeptanz bedeutet nicht, resigniert alles hinzunehmen. Es ermutigt dich vielmehr, die Realität anzuerkennen, ohne dich in unnötigen Widerstand zu verlieren. Wenn der Stresspegel steigt, nimm dir einen Moment, um dich zu fragen: Kann ich diese Situation ändern? Wenn nicht, dann lasst uns doch die Energie nicht in Ärger oder Frustration verschwenden, sondern stattdessen bewusst wählen, wie wir darauf reagieren.

Indem du akzeptierst, dass nicht alles perfekt sein kann, schaffst du Raum für innere Ruhe und Gelassenheit. Statt dich über Dinge aufzuregen, die du nicht ändern kannst, kannst du deine Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte lenken und dich auf das konzentrieren, was du beeinflussen kannst – nämlich deine eigene Reaktion auf die Gegebenheiten.

In dieser Vorweihnachtszeit lade ich dich dazu ein, das Geschenk der Akzeptanz anzunehmen. Spare die Energie, die du sonst in unnötigen Ärger investieren würdest, und stattdessen eine Atmosphäre der Ruhe und Harmonie schaffen.


5. Grenzen setzen und klare Kommunikation

In der festlichen Vorweihnachtszeit, wenn die Erwartungen hoch sind und die To-Do-Listen länger werden, kann es leicht passieren, dass wir uns in einem Strudel von Verpflichtungen verlieren. Wir haben oft Schwierigkeiten, klare Grenzen zu setzen und uns deutlich auszudrücken, aus der Sorge heraus, als kompliziert oder schwierig zu wirken. Doch das Festhalten an klaren Grenzen und einer offenen Kommunikation ist entscheidend, um eine harmonische Vorweihnachtszeit zu erleben.

Die Kunst besteht darin, deine Bedürfnisse zu erkennen und ihnen eine Stimme zu geben, ohne dabei unhöflich oder unnahbar zu wirken. Grenzen zu setzen bedeutet nicht, egoistisch zu sein; es ist vielmehr ein Akt der Selbstfürsorge, der dir ermöglicht, deine Zeit und Energie auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich wichtig sind.

In der Kommunikation ist Ehrlichkeit der Schlüssel. Sprich deine Wünsche und Bedenken klar aus, ohne dich zu entschuldigen. Wenn dir beispielsweise die Menge an Verpflichtungen über den Kopf wächst, sei mutig genug zu sagen, dass du eine Pause brauchst. Menschen, die dir wirklich wichtig sind, werden deine Aufrichtigkeit schätzen und verstehen.

Es ist wichtig zu erkennen, dass klare Kommunikation nicht gleichbedeutend mit Konfrontation ist. Es geht darum, auf eine respektvolle und einfühlsame Weise deine Bedürfnisse zu teilen. Du verdienst es, deine eigenen Grenzen zu schützen und für dich selbst einzustehen, ohne dabei die Festtagsstimmung zu trüben.

In dieser Vorweihnachtszeit ermutige ich dich dazu, die Kunst der klaren Kommunikation zu kultivieren. Sei dir deiner eigenen Bedürfnisse bewusst, teile sie respektvoll mit und schaffe so eine Atmosphäre der Ehrlichkeit und Klarheit. Denn am Ende des Tages verdienst du es, genau so wie deine Familie und die Verwandtschaft auch, eine festliche Zeit zu erleben, die deinen Werten und Bedürfnissen entspricht.


Fazit:

Versuche die Vorweihnachtszeit ganz bewusst zu genießen und übe es, für dich und deine Bedürfnisse einzustehen.

Die Tipps, die ich hier geteilt habe, sind leicht umzusetzen. Sie erfordern lediglich ein wenig Mut. Du bist es wert, eine schöne Adventszeit zu haben. Du hast es verdient, dass diese Zeit auch für dich besinnlich und entspannt ist und nicht nur für dein Umfeld.

Gehe in die Natur. Tanze, als würde niemand zusehen und atme öfter mal durch.


Eine entspannte Vorweihnachtszeit


Maren







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