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Wie du mit Meditation Klarheit und Sicherheit gewinnst


Meditation für mehr Sicherheit

Inhaltsverzeichnis:

  • wie fängst du am besten an, zu meditieren

  • deine 5 Schritte, um Meditation zu lernen

  • wie wirkt Meditation auf dein Gehirn

  • wie du Sicherheit und Klarheit gewinnst

Wie fängst du am besten an, zu meditieren?


Ein ruhiger Ort

Es ist gar nicht so schwer zu meditieren. Wähle erstmal einen ruhigen Ort in deinem Haus oder deiner Wohnung. Vielleicht findest du eine Ecke in, in der du ganz für dich sein kannst und wo eine Matte, eine Decke und ein festes Kissen, griffbereit liegen.


Eine aufrechte Sitzposition

Falte dein Kissen doppelt und setze dich drauf. Dein Becken sollte leicht gekippt sein, so dass deine Wirbelsäule aufgerichtet bleibst und deine Oberschenkel sich entspannen können.

Finde nun eine aufrechte Sitzposition für deine Meditation, am Besten im Schneidersitz. Ziehe nun deine Wirbelsäule in die Länge, stell dir einfach vor, du würdest aus dem Oberkörper heraus noch zwei Zentimeter wachsen wollen, ziehe dein Kinn ein Stück in Richtung deiner Brust, so dass auch der Nacken lang ist. Voilà! Vielleicht fühlt es sich anfangs noch ein wenig ungewohnt an und du musst noch etwas verändern. Möglicherweise benötigst du ein weiteres Kissen unter deinem Gesäß oder du darfst darauf achten, dass deine Schultern sich entspannen. Manchmal dauert es einfach ein wenig bis man den für sich perfekten Sitz gefunden hat.


Check in

Wenn du nun bequem auf deinem Sitzkissen sitzt, schließe deine Augen. Nimm dir erstmal einen Moment Zeit, um in dich einzuchecken. Das heißt, nimm wahr, wie du sitzt und bringe die Konzentration ganz allmählich zu dir.

  • Ist deine Wirbelsäule lang gezogen?

  • Ist das Becken leicht gekippt, so dass sich dein Oberkörper aufrecht und präsent im Raum befindet?

  • Liegen deine Hände entspannt auf den Oberschenkeln?

  • Ist es dir möglich, deine Schulterblätter noch ein klein wenig mehr zu entspannen?

  • Wo in deinem Körper nimmst du deinen Atem wahr?

Konzentration auf die Atmung

Den Fokus auf deine Atmung zu legen, ist der Beginn deiner Meditation. Sobald du jedes Einatmen und jedes Ausatmen bewusst wahrnimmst, bist du mit deinem Fokus im gegenwärtigen Moment. Deine Gedanken wandern nicht in die Vergangenheit und nicht in die Zukunft. Sobald du dich auf deine Atmung konzentrierst, bist du im Hier und Jetzt. So startet deine Meditation.


Wie lange meditiere ich am Anfang?

Am Anfang reichen 10 Minuten vollkommen aus. Wenn dir das zu lang erscheint, dann meditiere fünf Minuten. Es ist für dich viel entspannter, wenn du innerhalb von fünf Minuten Ruhe in dir findest und entspannt aus der Meditation kommst, als wenn du 10 Minuten lang versuchst zu meditieren und dein Gedankenkarussell nicht zur Ruhe kommt. Viel wichtiger ist, dass du regelmäßig meditierst. Also lieber täglich fünf Minuten als zwei Mal pro Woche 10 Minuten.


Start in die Meditation


Deine sechs Schritte, um Meditation zu lernen


Schritt 1: Verabrede dich mit dir

Nimm dir täglich Zeit, um das Meditieren zu üben. Meditation ist vor allem morgens und/oder abends sehr wirkungsvoll. Finde heraus, welche Zeit für dich am Besten passt und dann lege einfach los. Meditation ist keine Raketenwissenschaft und wenn du die Schritte in diesem Blogartikel befolgst, wird dein Start ganz easy. Wichtig ist, dass du dich und dein Vorhaben wichtig nimmst und dir Priorität einräumst. Sprich mit deiner Familie oder deinen Mitbewohnern ganz offen darüber, wann du meditieren möchtest, so dass du in dieser Zeit nicht gestört wirst.


Schritt 2: Verabschiede dich von gängigen Idealbildern

Ja, zugegeben. Die Vorstellung in vollkommener Stille selig vor sich hinzumeditieren, um irgendwann auf sein "higher self" zu treffen ist wundervoll.

Aber in den meisten Fällen ist es vollkommen unrealistisch. Meditation kann auch inmitten einer tobenden Horde von Kindern stattfinden (zugegebenermaßen ist das eine Übung für Fortgeschrittene) oder aber mit Straßenlärm oder sonstigen Geräuschen, die von außen an dein Ohr dringen. Bei der Meditation geht es darum, das anzunehmen, was gerade ist und dabei in sich zu ruhen. Hört sich für dich vollkommen absurd an? Lies dazu gerne meinen Blogartikel mit den 5 Tipps für mehr Gelassenheit . Darin beschreibe ich, wie ich mich persönlich von dem Ideal, was uns von außen suggeriert wird, gelöst habe.


Schritt 3: Meditation ist nicht, nicht zu denken

Entgegen der landläufigen Meinung, geht es bei der Meditation nicht darum, nicht zu denken. Es geht vielmehr darum, wahrzunehmen, wann die Gedanken anfangen zu kreisen und sie dann bewusst und bestimmt ziehen zu lassen. Meditation ist also nicht Nichtstun. Du bist vielmehr tief verankert mit dir und konzentrierst dich auf dich. Wenn du wahrnimmst, dass du gedanklich schon bei den to do's des Tages bist oder über anfängst über eine Situation zu grübeln, ist das der richtige Zeitpunkt, um kurz innezuhalten, die Gedanken vor deinem inneren Auge in eine Wolke zu verpacken und ziehen zu lassen. Verurteile oder ärgere dich nicht, wenn du wieder einer Gedankenspirale gefolgt bist. Bewußt und klar, kehrst du dann zu dir zurück.


Schritt 4: Atmen

Dadurch, dass der Atemvorgang autonom gesteuert ist, nehmen wir die Atmung als gegeben hin und wissen oft gar nicht, welch machtvolles Tool der Atem ist. Erst wenn die Atmung, z.B. durch eine Erkältung erschwert ist, wird es uns so richtig bewußt. Ich habe es oben schon eingeleitet: sobald du deine Konzentration auf die Atmung bringst, konzentrierst du dich voll und ganz darauf und folgst nicht mehr deinen Gedanken.

Dein Atem kann wie ein Anker für dich werden, den du nutzt, um dich zu zentrieren. Den Fokus auf die Atmung zu lenken, kann also ein sehr machtvolles Tool sein, um dich von einer Grübelei oder Gedankenspirale zurück in deine Meditation zu bringen.


Schritt 5: Achtsamer Übergang zurück in den Alltag

Nachdem du dir nun also fünf bis zehn Minuten Zeit genommen hast, um zu meditieren, springe nicht sofort auf und tauche in den Trubel des Alltags ein. Vertiefe erstmal deine Atmung und signalisiere deinem Körper und deinem Geist, dass die Phase der Ruhe und des Eintauchens nun beendet ist. Nimm einige tiefe Atemzüge und bewege deinen Körper langsam, nimm ganz bewusst wahr, wie du dich fühlst. Lass dich von diesem Gefühl durch den Tag tragen.


Wie wirkt Meditation auf dein Gehirn?


Was passiert im Gehirn bei Stress und Sorgen?

Egal, was du Neues übst - es hinterlässt Spuren in deinem Gehirn. Du könntest also dein Gehirn wie einen Muskel betrachten, den du trainierst. Dabei ist es dem Gehirn ziemlich egal, was du übst. Wenn du dir nun z.B. ständig Sorgen machst oder grübelst, dann trainierst du dein Gehirn darauf, dem Sorgen-machen und Grübelimpuls zu folgen und zu vertiefen. Deine Gedanken erschaffen deine Realität.

Wenn du dir Sorgen machst und der Gedankenspirale folgst, führst du vielleicht Selbstgespräche, fühlst tief in die Situation hinein und möglicherweise reagierst du körperlich: du spürst Hitze, deine Muskulatur verspannt sich oder du beginnst zu weinen.

Dies führt zu Verknüpfungen im Gehirn. Du trainierst dich also im Sorgen machen und die Gefühle, die damit verbunden sind, werden immer schneller abgerufen.

Es ist wie eine Abwärtsspirale, in der dein Hirn in jeder Situation immer leichter auf auf die Emotionen, wie Angst, Enttäuschung, Wut oder Hilflosigkeit anspringt. Dadurch wird deine Sicht auf die Welt stark geprägt.


Was kannst du tun?

Aber keine Sorge! Es gibt auch gute Nachrichten, denn du hast die Macht dein Gehirn umzuprogrammieren.



Genau so, wie du dein Gehirn trainieren kannst, dir Sorgen zu machen und dich gedanklich in eine Abwärtsspirale zu bringen, funktioniert es auch andersherum.

Lass es mich nochmal sagen: deine Gedanken erschaffen deine Realität.

Wie wäre es also, wenn du dich darauf trainierst achtsam zu sein? Freude, Liebe, Sicherheit und Offenheit dem Vorrang vor destruktiven Empfindungen wie Angst oder Hilflosigkeit gibst?


Ein Hoch auf die Meditation

Hier kommt jetzt wieder die Meditation ins Spiel. Wenn du während der Meditation immer wieder klar und bewusst aus deinen Gedankenschleifen aussteigst und dich auf deine Atmung fokussierst, dann bildet dein Gehirn neue Verknüpfungen. Cool, oder?

Achte das nächste mal, wenn du ins Drama verfällst, dich sorgst oder dir irgendeine alte Geschichte mit alten Glaubenssätzen erzählst, darauf auszusteigen aus diesen Gedankenschleifen. Lass die Sorgen und Gedanken vorbeiziehen in deiner Meditation und besinne dich auf dich und deine Atmung.

Trainiere Klarheit und Achtsamkeit und du wirst klar und achtsam.

Trainiere Angst und Hilflosigkeit und du wirst ängstlich und hilflos.


Wie du Sicherheit und Klarheit gewinnst


Wenn du eine Meditationsroutine etabliert hast, breitet sich ganz allmählich Ruhe in dir aus. Du trainierst dein Gehirn darauf, nicht mehr auf jeden Gedanken und jedes Drama anzuspringen und es zu zerdenken.

Mit der Ruhe und Balance, die sich von innen heraus ausbreitet, gewinnst du außerdem Sicherheit und Klarheit. Meditierend auf deinem Platz zu sitzen, die Stille in sich zu finden, erdet und beruhigt - das verschafft dir viel Sicherheit. Im trubeligen Alltag lässt du dich dann nicht mehr so schnell anstecken von der Hektik oder der Dramen in deinem Umfeld.

Du hast geübt, in deiner Mitte zu sein und zu bleiben.

Damit strahlst du automatisch Klarheit und Sicherheit aus.


Wenn du Interesse daran hast, regelmäßige und ganz unterschiedliche Meditationen zu erleben, komme einfach in meine Membership.

Hier hast du die Möglichkeit aus einer Vielzahl an Übungen auszuwählen und auch noch ganz entspannt Yoga mit mir zu praktizieren.


Eine weitere Möglichkeit, um in sehr kurzer Zeit, Klarheit zu gewinnen und einen wahren Mindshift hinzulegen, verrate ich dir im Laufe der Woche auf Instagram.


Ich freue mich auf dich, wir sehen uns.


Alles Liebe


deine Maren





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