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Mehr Geld verdienen im Yogabusiness: 7 Ideen für Yogalehrer*innen



Es mag viele unserer Kundinnen und Kunden in unseren Yogakursen schockieren, aber auch wir Yogalehrer*innen haben den Wunsch von unserem Business leben zu können.


Egal ob als Yogalehrer*in, Medtiationstrainer*in oder Business Coach: Du darfst mit deiner Arbeit Geld verdienen. Schließlich musst auch du irgendwie deinen Kühlschrank befüllen, deinen Kindern Musikunterricht ermöglichen oder in den Urlaub fahren.


In diesem Blogartikel habe ich 7 tolle Ideen für dich, wie du als Yogalehrer*in noch mehr Geld verdienen und dein Gehalt verbessern kannst.



Inhaltsverzeichnis:

  • Selbstständige Yogalehrende leben nicht von Feenstaub und guter Energie

  • Warum du dein Yoga Angebot breit streuen solltest, um mehr Geld zu verdienen

  • 7 Ideen, wie du mit Yoga sofort mehr Geld verdienst

  • Die Wahrheit über den Stundensatz als Yogalehrer*in


Yogalehrende leben nicht von Feenstaub


Die Lehre des Yoga ist ca. 5000 Jahre alt.


Yogis (Männer, die Yoga praktizieren) wohnten in sehr einfachen Behausungen oder Höhlen, die sich in der Nähe von Adelshäusern oder Palästen befanden. So wurden sie von den Bediensteten der Paläste mit Essen versorgt und konnten sich den ganzen Tag der Yogapraxis widmen.

Die Lehre des Yoga wurde von einem erfahrenen Yogameister an seinen Schüler weitergegeben.


Glaub es mir oder nicht, aber dieses Bild hängt uns Yogalehrenden immer noch in Teilen nach. Das Bild, das die meisten Menschen haben, ist ungefähr so:


Yogalehrer*innen sind bescheiden, ruhig und immer entspannt, sie sind demütig und dankbar für alles. Deshalb brauchen sie nicht viel zum Leben.


Aber wie bringen wir nun den Stereotypen einer bescheidenen Yogalehrer*in, die sich von Energie und Feenstaub ernährt und die Realität überein?


Wie es meiner Erfahrung nach sehr gut gelingt, auch heute noch im Yogabusiness erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen, erfährst du in den folgenden Abschnitten.



Warum du dein Yoga Angebot breit streuen solltest, um mehr geld zu verdienen


Stell dir vor, du arbeitest für ein großes Yoga- oder Fitnessstudio. Du gibst dort all deine Kurse, die Teilnehmer*innen und dein Auftraggeber lieben dich.


Du verlässt dich darauf, dass deine Rechnung, die du dem Studio stellst, beglichen wird und planst für einige Monate im Voraus deinen Urlaub oder Ausgaben, z.B. eine Fortbildung.


Und dann, urplötzlich, von einen Tag auf den anderen, schließt das Studio oder sie haben eine andere Yogalehrerin gefunden, mit der sie von nun an zusammenarbeiten wollen.


Was für ein Schock! Deine Einnahmen brechen komplett weg. Und was jetzt?


Damit dir das nicht passiert, beleuchte ich für dich im folgenden die vielen Einkommensströme im Yogabusiness und liste hier die wichtigsten für dich auf.



7 Ideen, wie du als yogalehrer*In sofort mehr Geld verdienst



1) Yogaklassen in Studios

Wenn du deine Klassen in Yoga- oder Fitnessstudios anbieten möchtest, ist der Aufwand für dich relativ gering. Du gibst deine Stunden und stellst am Ende des Monats eine Rechnung.


Werbung und Akquise werden meist von den Studios übernommen. Dafür bleibt für dich aber auch nur ein Bruchteil dessen, was die Teilnehmenden an Monatsbeitrag zahlen, übrig.


Deinen Stundensatz solltest du regelmäßig verhandeln, schließlich bildest du dich wahrscheinlich immer wieder fort und das kommt auch deinen Yogis und Yoginis in den Studios zugute.


2) Yogaklassen in der VHS oder Vereinen

Yogaklassen in der VHS (Volkshochschule) oder in Vereinen sind ein toller Einstieg für viele Yogalehrer*innen. Die Vorteile liegen auf der Hand:


Du brauchst dich nicht um Werbung, Abrechnung und Kundenaquise kümmern. Dies wird von der jeweiligen Institution übernommen. So ist der Zeitaufwand für dich, abseits der Matte, recht gering. Der Nachteil ist, dass der Stundensatz für die Klassen oder Kurse, die du dort anbietest, nicht sonderlich hoch ist.


Du solltest also genau abwägen, ob du Stunden an der VHS oder in Vereinen in dein Portfolio mit aufnimmst: Wichtig ist auch, dass du den Kosten/Nutzen-Faktor bedenkst. Denn obwohl dein Verdienst vielleicht nicht sonderlich hoch ist, bieten diese Yogastunden dir die Möglichkeit, auf deine sonstigen Angebote aufmerksam zu machen. Du kannst auf deinen Newsletter hinweisen und so deine Liste füllen oder auch auf deine anderen Yoga Angebote aufmerksam machen.


So kommen deine Kund*innen aus der VHS dann vielleicht mit auf dein Tagesretreat oder buchen dich für Personal Yoga.


3) Workshops

Workshops oder sogar Workshop-Reihen eignen sich wunderbar dazu, Themen rund um Yoga zu vertiefen. So könntest du zum Beispiel eine siebenteilige Workshopreihe zum Thema Chakren, oder einen Workshop zum Thema Ausrichtung und Anatomie anbieten.


Bei mir waren Workshops, wie Detox Yoga im Frühling, Slow Down Yoga im Herbst oder meine Feet Up-Workshops sehr erfolgreich. Mögliche andere Workshopthemen für dich wären:


  • Yoga und Ayurveda

  • Wie baue ich mir eine regelmäßige Yogapraxis auf

  • Einstieg ins Yin Yoga

  • Anti-Stress Workshop

  • Yoga und der weibliche Zyklus

  • Yoga für Menschen, die unter Kopfschmerzen leiden


Du siehst, die Möglichkeiten sind nahezu unendlich. Für deinen Workshop müsstest du dann wahrscheinlich einen Raum anmieten, oder du gestaltest diese online.


Beachte bei der Preisgestaltung auch die Raummiete und die Zeit, die du für Planung und Werbung benötigt hast.


Yogaworkshops kannst du z.B. sehr gut am Wochenende anbieten und dir so eine zusätzliche Einnahmequelle als Yogalehrer:in sichern.



4) Firmen Yoga

Yoga in Firmen anzubieten ist aus vielerlei Hinsicht ziemlich großartig.


Erstens kannst du deine Stunden vielleicht sogar direkt hintereinander geben (natürlich nur, wenn es eine große Firma ist oder du verschiedene Kurse anbietest), so dass du einen ganzen Vormittag für einen Auftraggeber arbeitest und zweitens ist es ziemlich lukrativ.


In Firmen findest du vielleicht nicht immer perfekte Bedingungen vor, aber vielleicht magst du dich darauf einlassen. Zeige dich auch offen und interessiert an besonderen Aktionstagen, wie zum Beispiel Gesundheitstagen einer Firma, um dich und dein Business mit einer Yogaeinheit vorzustellen.


Netzwerken ist wichtig und du weißt nie, was sich daraus ergibt.



5) Personal Yoga

Yoga im 1:1 Kontext weiterzugeben, ist sehr wertvoll für deine Kund*innen. Du kannst auf individuelle Bedürfnisse eingehen, hast alle Zeit der Welt für Hands-on und Assists und mit einer abschließenden Nackenmassage, fühlen sich deine 1:1 Kundinnen gesehen und wertgeschätzt.


Wenn es für die jeweiligen Kunden/Kundinnen passt, kannst du direkt zu ihnen nach Hause kommen. Das erspart ihnen Fahrtzeit und dir eine eventuelle Raummiete. Wenn du eigene Räumlichkeiten hast, bieten sich diese natürlich an.


Bei Personal Yoga kannst du ruhig einen höheren Stundensatz verlangen, schließlich widmest du dich ausschließlich einer Person und gehst auf die mitgebrachteten Sorgen & Wünsche dieser Person ganz konkret ein.



6) Ein Digitales Yoga Angebot

Der Traum vieler Yogalehrer*innen ist es, ein digitales Angebot zu schaffen, um so ein sogenanntes "passives Einkommen" zu generieren.


Ich sage es hier sehr deutlich:


An einem digitalen Produkt ist nichts passiv oder jedenfalls sehr lange nicht. Wenn du ein digitales Produkt erstellen möchtest, wie zum Beispiel einen Online Yogakurs oder ein E-Book, musst du es ja trotzdem erstmal erstellen. Mitunter ist es dann mit der Erstellung auch noch nicht getan (Marketing Aufwand, etc.)


Ich weiß, die Bilder auf Instagram sind immer sehr verführerisch:


Yogalehrer*in oder Business Coach liegen am Strand und erzählen dir, wie easy es ist tausende von Euro zu verdienen, während du auf Bali chillst und farbenfrohe Bowls schlemmst. Und quasi von ganz alleine wird Geld im Überfluss auf dein Konto gespült.


Dem ist natürlich nicht so: Du erstellst dein digitales Produkt, du stellst es auf eine Plattform oder deine Webseite, du bewirbst es, schreibst noch eine E-Mailsequenz zum Produkt und vieles mehr.


Wenn du dann einfach darauf wartest, dass die Magie passiert und dein Konto sich von alleine füllt, wirst du sehr schnell merken, dass es so nicht funktioniert.


Ich gebe es zu: Auch ich lag schon am Pool, schlürfte einen Coacktail und als ich auf mein Handy schaute, hatten sich gleich mehrere Personen einen Jahreszugang zu meiner Membership gesichert. Aber die Arbeit davor musste ich ja trotzdem machen.


Es gehört viel strategisches "Know-How" dazu. Auch jetzt läuft mein digitales Angebot nicht wie von selbst, sondern ich arbeite weiter daran, dass es sich gut verkauft.


Um dich und dein digitales Yoga Produkt sichtbar zu machen, musst du immer wieder auf verschiedenen Wegen dafür werben, sonst wird es sich nicht verkaufen.


Ein digitales Produkt ist also großartig, aber kein Selbstläufer und hat nichts mit Passivität zu tun.



7) Dozent*in für Yoga

Wenn du schon einige Jahre Erfahrung als Yogalehrer*in hast, hast du vielleicht Lust die Yogalehre weiterzugeben.


Dies ist möglich, indem du entweder bei Erwachsenenbildungsstätten oder Akademien anfragst. Das Praktische daran ist, dass oftmals das Skript bereits geschrieben und zertifiziert ist.


Das heißt, nach einer relativ kurzen Vorbereitung und des Einlesens ins Unterrichtsmaterial deinerseits, kann es auch schon losgehen.


Auch wenn du dich als Expertin in einem bestimmten Bereich siehst, könntest du als Gast-Dozentin oder Assistenz-Lehrerin Teil einer Yogaausbildung eines anderen Studios sein.


Traue dich einfach, dich zu bewerben und aktiv nachzufragen.





Es gibt natürlich noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten (wie Retreats, Bildungsurlaub in Erwachsenenbildungszentren, Events wie Junggesellinnen-Abschiede und Geburtstagsfeiern) um mehr Geld zu verdienen als Yogalehrer*in.


Ich habe auch schon auf einem Sommerfest eines Vereins Yoga im Garten unterrichtet, woraus sich dann ein regelmäßiger Termin mit einer kleinen Gruppe ergab.

Sofern du mit offenen Augen für ein potentielles Angebot durch die Welt gehst und mutig dein Angebot unterbreitest, ist vieles möglich.



Die Wahrheit über den Stundensatz als yogalehrer*IN


Die Frage, die ich in meinen Ausbildungen und im Mentoring am häufigsten höre, ist: "Was kann ich denn da pro Stunde überhaupt nehmen?"


Nun, das kommt darauf an: Sicher beginnst du zu Anfang deiner Selbstständigkeit als Yogalehrer*in mit einem niedrigeren Stundensatz, als wenn du schon jahrelang Erfahrung im Unterrichten hast.


Wenn du dich im Yogabusiness selbständig machen möchtest, beginnst du mit einer recht simplen Kalkulation.


"Was?", denkst du jetzt. "Aber ich möchte doch meine gute Energie mitgeben. So viele Menschen wie möglich, sollen in meine Stunden kommen. Warum soll ich denn jetzt kalkulieren?"


Erinnere dich, was ich zu Beginn des Artikels geschrieben habe: Auch Yogalehrende müssen ihren Kühlschrank füllen, ihren Kindern Musikunterricht ermöglichen und in den Urlaub fahren. Dafür brauchen wir nunmal Geld.


Es ist also sinnvoll zu dokumentieren, wieviel du zum Leben brauchst.


Was sind deine Ausgaben?


Miete, Versicherungen, Steuern, Essen, Arbeitsmittel, Sparpläne für deine Rente oder eben den Urlaub. Wenn du das kalkuliert hast, baust du am besten noch einen Puffer ein für unvorhergesehene Ausgaben.


Jetzt bist du soweit dir zu überlegen, wie du diesen Betrag monatlich erwirtschaften kannst und auch, wieviele Stunden du pro Monat arbeiten möchtest.


Du siehst anhand deiner Berechnung auch, wie sinnvoll es ist, dein Angebot möglichst breit zu streuen, um möglichst viele Einkommensströme in deinem Yogabusiness zu haben.



Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Blogartikel inspirieren und wünsche dir


alles Liebe


deine Maren




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